Paläopathologie – Wie man auch aus bayerischen Skeletten und Mumien ‚Geschichte‘ lesen kann

Das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TUM lädt Sie im Rahmen seiner medizinhistorischen und medizinethischen Veranstaltungsreihe im Wintersemester 2017/2018 zu dem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Andreas Nerlich (Institut für Pathologie, Klinikum Bogenhausen und Klinikum Schwabing) ein und zwar am:

Mittwoch, 13.12.2017, 18:00–20:00 Uhr, Hörsaal C, Klinikum rechts der Isar (MRI)

Anhand von zwei Beispielen – dem Skelett eines Klosterbruders aus dem 18. Jahrhundert und der Mumie eines bayerischen Generals aus napoleonischer Zeit – zeigt der Vortrag Möglichkeiten und Grenzen der paläopathologischen Methode und veranschaulicht die daraus zu gewinnenden medizinischen und historischen Erkenntnisse.

Auch die kommenden Veranstaltungen zeigen die Vielfalt der Forschungsfelder in dem Fach ‚Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin‘:

- „Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen“ – Historische Perspektiven und ethische Aspekte der Debatte um die Ökonomisierung des Krankenhauses (Vortrag), Do, 18.01.2018

- Die Seele ist ein Oktopus – Antike Vorstellungen vom belebten Körper (Ausstellungsführung), Fr, 19.01.2018

- Medizin an den Grenzen des Lebens – Zur aktuellen Debatte um die Sterbehilfe (Vortrag), Do, 01.02.2018

- Utopien und Irrwege – Was ist aus der Geschichte des Sozialistischen Patientenkollektivs (SPK) heute zu lernen? (Podiumsdiskussion und Buchvorstellung), Do, 22.03.2018

Weitere Informationen finden Sie in dem Programm.