Doktorarbeit in der interventionellen Elektrophysiologie - Thema: Vergleich zweier Katheter zur Ablation von typischem Vorhofflattern

Vorhofflattern ist eine häufige Herzrhythmusstörung und kann einhergehen mit Symptomen wie Herzrasen, Luftnot, einer eingeschränkten Belastbarkeit bis hin zum Schlaganfall.

Therapie der Wahl ist normalerweise die Ablation, insbesondere da zumeist die orale Antikoagulation, die zur Prophylaxe eines Schlaganfalls eingesetzt wird, danach beendet werden kann, da die Herzrhythmusstörung als geheilt gilt.

Bisher erfolgte die Ablation, bei der eine „Muskelbrücke" zwischen der Vena cava inferior und dem Trikuspidalklappenanulus verödet wird ( kavotrikuspidale Isthmusablation), mit Strom bzw. Radiofrequenz-Energie.  Seit letzter Woche ( 16.02.2026) ist ein weiteres Verfahren auf dem Markt, bei dem die Verödung mittels „elektrischen Feld" (Elektroporation/Pulsed Field Ablation) und einem speziallen Katheter (Farapoint, Boston Scientific) erfolgt.

Ziel der Arbeit ist der Vergleich beider Ablations-Modalitäten.

To Do:

-  Auswerten elektroanatomischer Maps von 25 versus 25 Patienten (Dauer circa 6 - 9 Monate bis alle 50 Patienten beantragt wurden, aktueller Stand der letzten Woche 3 Patienten)

-  wöchentlich 2 - 3 h vervollständigen des Münchner Arrhythmie Registers (Datenbank Recherche im klinikeigenen Informationssystem, Anrufen der behandelten Patienten) über insgesamt 12 Monate

 Ziel:

-  Fertigstellen der Analyse in 12 Monaten, Schreiben der Doktorarbeit (abgabefertig ) in spätestens 18 Monaten

 

Zur Einarbeitung steht eine aktuelle Doktorandin zur Verfügung, die Betreuung wird von einem Weiterbildungsassistenten übernommen

Zwingende Voraussetzung ist absolute Verlässlichkeit und die Einhaltung des o. g. Zeitplans

Bei Interesse E-Mail an: manuel.rattka@mri.tum.de