PJ Außerhalb Europas: Allgemein

Allgemeine Informationen

Wer sich zur Absolvierung eines oder mehrerer Tertiale im Ausland entschließt, muss vor allem eines mitbringen: Eigeninitiative.

Im Gegensatz zum universitären PJ in Deutschland, für welches lediglich die Einreichung eines Formblattes erforderlich ist, um sich einen Praktikumsplatz zu sichern, muss sich der Student selbstständig in geeigneten Kliniken im Ausland um eine Stelle bemühen oder sich für eines der internationalen PJ-Programme der Fakultät für Medizin der TUM bewerben.

Auch im Ausland gilt – wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Gerade Schweizer Kliniken sind oftmals bereits auf Jahre hin "ausgebucht" – ein Auslands PJ will somit gut und frühzeitig geplant werden.

Die erste Hürde ist meist die Bürokratie: die jeweiligen Zeitvorgaben für das PJ in Deutschland sind auch im Ausland anzuwenden – eine beliebige Splittung der Tertiale in Einzelwochen ist nicht ohne weiteres möglich.

Kann das ausgewählte Klinikum beispielsweise nur 12 Wochen Chirurgie anbieten, d.h. die geforderten 16 Wochen Chirurgie können nicht in dieser Ausbildungsstätte erreicht werden, wird das gesamte Tertial nicht anerkannt, da eine Splittung in 12 und 4 Wochen nicht zulässig ist.

Zudem muss die Klinik für das PJ anerkannt sein. Die Liste der akkreditierten Kliniken finden Sie hier. Auskunft dazu erteilt auch das Prüfungsamt für Medizin der TUM.

Bei aller Euphorie sollte man sich rechtzeitig beim Landesprüfungsamt für Medizin absichern, ob die angestrebte Planung mit der universitären PJ-Regelung übereinstimmt.

Wichtig: Bitte beachten Sie immer auch die formale Voraussetzung, dass Sie auf Ihrer PJ Bescheinigung einen Klinik-Stempel und ein Universitätssiegel benötigen und klären dies sicherheitshalber im Vorfeld mit der Klinik, in die Sie gehen möchten, ab.